Im Hier und Jetzt ankommen

Gerade schneit es hier in Deutschland. Das ist schon schön. Doch generell muss ich leider gestehen bin ich kein Freund von Winter, Kälte und den vielen vielen grauen Tagen…

Deswegen erinnere ich mich heute zurück an Bali.

Was war das nur für eine wunderschöne unbeschwerte Zeit da… Ich erinnere mich an einen Morgen in Amed an dem ich mit einem wundervollen Ausblick auf’s weite Meer aufgewacht bin und mein Glück kaum fassen konnte. Es war einfach so atemberaubend wie die Sonne über dem Meer aufging. 

Ich hatte eine wirklich tolle Zeit im CEST BON CAFE Homestay, meiner Unterkunft. Nach dem Aufstehen ging ich runter und wurde von der Gastgeberin herzlich begrüßt und nach Frühstückswünschen gefragt. Ich entschied mich für ein Omlett, das schmeckte übrigens total gut. Während des Frühstücks quatsche ich mit Ihr über die Gegend und sie empfahl mir unbedingt schnorcheln zu gehen, das hatte ich bereits vorher in dem Indojunkie Ratgeber 122 things to do in Bali gelesen und so machte ich mich auf zum Strand. Ein Schnorchel Set einen Tag lang zu leihen kostet übrigens 3 Euro – also überlegt bitte nicht euer Schnorchel Set aus Deutschland mit her zu schleppen… 😉

Das CEST BON CAFE war ca. 10 min zum Schnorchelstrand entfernt, auf dem Weg dahin, lernte ich Dodol kennen, ein Freund meines Gastgebers Jacky. Dodol nahm mich gleich auf dem Roller mit zum Strand. Am Strand suchte ich mir ein schönes Plätzchen bei einem kleinen Warung, auch hier fühlte ich mich sehr wohl: Ruhe – bis auf ein Pärchen aus Australien war da nichts los und die kleine Familie mit 3 kleinen Töchtern, denen das Warung gehörte freuten sich über meine Gesellschaft. Eine der Töchter erinnerte mich sehr an meine Cousine Linda in Kindheitstagen, das war total schön ihr so zu zusehen und mich an meine Kindheit zu erinnern. Von der kleinen Tochter habe ich auch mein erstes Bali-Armband, dass mich bis heute an diese tolle Zeit am Strand erinnert…

Dann begab ich mich also ins Wasser. Unglaublich, es gab ein riesiges Korallenriff mit tausend verschiedenen Fischen, noch dazu eine kleine Tempelanlage auf dem Meeresboden. Auch Taucher waren dort unterwegs. Es war so beeindruckend, dass ich weit über eine Stunde am schnorcheln war. Es ist wie eine Entdeckungsreise, man schwimmt oder lässt sich treiben und sieht immer und immer wieder neue Fische und Korallen. Wenn man abtaucht um den Fischen ganz nah zu sein und sich dann wieder hochtreiben lässt, ist das fast schon ein meditativer Zustand, wenn die Fische ganz nah an dir vorbei ziehen – so empfand ich das. Ich liebe das Schnorcheln und habe es in Bali an verschiedenen Orten ausprobiert, doch das schönste Korallenriff – das fand ich dort in Amed.

Wahnsinn, wie erschöpft man nach so einer Schnorcheltour ist, ich bestellte mir eine Kokosnuss und schaute den Local Kids beim spielen im Sand zu. Schön zu sehen, wie kreativ Kinder sind und immer wieder neue Dinge entdecken und ausprobieren. Je genauer man hinsieht, desto spannender ist es.

Zum Mittag aß ich im Warung vegetarische Frühlingsrollen. Ich kann es schwer beschreiben aber es war einfach ein schönes Gefühl, sich so unbeschwert dort aufzuhalten. Ich verspürte Hunger und bestellte einfach mein Mittagessen. Das wurde von der Mama frisch zubereitet und danach setzte sich diese wieder entspannt zu Ihren Töchtern auf die Strandliege. Die Frühlingsrollen kosteten 2,50 Euro und die Kokosnuss 1,85 Euro. Meine Liege und mein Schirm kosteten NICHTS. 

Was für eine entspannte Zeit am Strand. Nach dem Mittag machten wir alle eine Pause auf unseren Liegen, die Australier und die kleine Local Familie. Alles schlief…

Fortsetzung folgt. 🙂

Melli

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